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WIE GIVICI HAUSKIRCHEN WACHSEN?

„Wir besuchen Weinfeste, gehen Tanzen, veranstalten Weihnachts-Gottesdienste im Kloster (300-400 Besucher!) machen Kinder- und Pfadfinderarbeit (Royal Rangers) laden Freunde, Kollegen und Nachbarn ein zu Nachbarschaftsfest, Parties, Osterfeuer- und Grill-Events, sehr vielseitig und kreativ. Nächstes Wochenende nehmen wir mit einem großen (Gebets-)Zelt und Lagerfeuer an einem “open campus“ Uni-Event mit 3000-4000 Besuchern teil. Alles regional vor Ort. Wir haben Hauskirche, Lobpreis, Gebet öffentlich auf Straßen, in Restaurants und Kneipen gefeiert. Menschen bekehren sich am Biertisch und im Alltag. Wir machen öffentliche Taufen im Rhein und im Schwimmbad.

Es entsteht dabei allerdings keine klassische Gemeinde, die sagt: Komm zu uns und bleib bei uns, wir brauchen dich! Wir sind inklusiv statt exklusiv! Die Menschen können und sollen auch in andere Gemeinden oder passende Kreise für Jüngerschaft und zum christlichen weiter Wachsen gehen. Es ist ein sehr fröhlich-evangelistischer Lebensstil als Hauskirchen-Gemeinden, in lockerem Netzwerk für große Events, mit flacher Hierarchie, sonst bleibt’s im Kleinen: Es bilden sich für uns Freundschaften und Jüngerschaft in familiärer Nähe, in den Häusern eben.

Nie sind wir selbst je zuvor innerlich mehr gewachsen – aber auch äußerlich:
Wir hatten in 3 Jahren ca. 20 Entscheidungen für Jesus und 12 Taufen, zwei Hochzeiten und eine Beerdigung in unserer Hauskirche und haben uns einmal vermehrungs-geteilt und letztes Jahr zusätzlich eine erfolgreiche Jugend-Hauskirche an den Start gebracht.
Es macht große Freude und viel Spaß so mit Jesus und miteinander unterwegs zu sein.
Es ist gesegneter, schöner und effektiver als jede Gemeinde-Gründung je zuvor. Und ich bin immerhin seit 34 Jahren engagierter, wiedergeborener Christ. Ich werde nicht mehr ineffektiv verheizt und aufgefressen von Gemeinde-Strukturen und -Zwängen. Keine Miete, Zinsen, Räume, Vorstände, Kirchengebäude, Personalkosten, die mich belasten.
Lust auf Liebe, Freundschaft und Gemeinschaft mit Jesus statt Frust durch Hiebe, Feindschaft und Machtkampf im Verein. Das ist meine postmoderne, apostelgeschichtlich und doch endzeit-festliche Gemeinde, “christfluencing”, krisenfest und verfolgungsresistent.

Endlich in Liebe gemeinsam als 👰🏼Braut Christi Jesus feiern und Ihm dienen! Seine Ankunft und unsere Hochzeit zusammen voller Freude vorbereiten. Gäste einladen! Überfließend mit- und füreinander lebendig sein und im Überfluss Öl in unseren Lebens-Lampen haben. Ich bin begeistert.“

Armin, aktives Mitglied der Hauskirche Rheingau